Presse

Kopfschutz hält 1000 Grad Hitze aus

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Von Werner Brandau

Ein mit moderner Technik gespicktes Einsatzgerät ist der 2011 auf den Markt gekommene Halbschalenhelm der Vellmarer Feuerwehr von der Firma Rosenbauer, der in ähnlicher Ausführung von diversen Herstellern angeboten wird. Gerade mal zwischen 1500 und 1600 Gramm schwer, soll er den Brandschützern größtmögliche Sicherheit beim Einsatz bieten.

Er besteht aus folgenden Komponenten:
  • Kernstück des Kopfschutzes ist die Helmschale aus extrem hitzebeständigem, glasfaserverstärktem Kunststoff. Sie hält im Brandfall bei einer sogenannten Durchzündung im Gebäude zehn Sekunden lang sogar Temperaturen von bis zu 1000 Grad ohne Nachglühen aus. Darüber hinaus schützt sie vor Chemikalien und Stromschlägen.

  • Damit der Helm auch bei mehrstündigen Einsätzen nicht drückt, kann über einen Stellknopf auf der Rückseite der Kopfumfang des Trägers auch mit Handschuhen schnell reguliert werden. Die Spannbreite reicht von 51 bis 65 Zentimetern. Das Nachjustieren ist zum Beispiel beim Aufsetzen einer Atemschutzmaske notwendig.

  • Auf der Stirnseite befindet sich eine Blende, die zum Anstecken einer LED-Kopflampe genutzt werden kann.

  • Als Gesichtsschutz fungiert das aus speziellem Kunststoff gefertigte Vollvisier. Es ist hitzebeständig und beschlagfrei, damit der Brandschützer jederzeit freie Sicht hat.

  • Der Nackenschutz aus einem neu entwickelten Spezialgewebe ist hitzebeständig und schützt auch vor Schmelzmetallen. Wird er nicht beschädigt, hat der Helm eine unbegrenzte Lebensdauer.

80 neue Helme für die Wehr

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Von Stefan Wewetzer

Bild: Ausgerüstet: Gemeinsam übergaben Vertriebsleiter Michael Finken (vorn von links), Stadtbrandinspektor Wolfhard Eidenmüller und Bürgermeister Dirk Stochla die neu angeschafften Helme an die Einsatzkräfte der Vellmarer Feuerwehr.

Vellmar. Extreme Hitzebeständigkeit und absolute Passgenauigkeit auch beim Arbeiten mit Atemschutzgeräten - hohe Anforderungen werden an moderne Feuerwehrhelme gestellt. Knapp 18.000 Euro investierte die Stadt Vellmar jetzt in die Sicherheit ihrer Brandschützer.

 

80 neue Halbschalenhelme wurden Mittwochabend im Feuerwehrstützpunkt übergeben.

„Der Großteil der bisher verwendeten Helme wurde über viele Jahre getragen und musste deshalb ausgemustert werden“, sagte Stadtbrandinspektor Wolfhard Eidenmüller. Da auch weitere beschädigte Helme im nächsten Jahr hätten ausgetauscht werden müssen, habe man sich auch aus wirtschaftlichen Gründen für den Kauf modernster Kopfbedeckungen entschieden. Vellmar hängte sich an einen bestehenden Auftrag an und erhielt dadurch günstigere Konditionen. „Die neuen Helme haben entscheidende Vorteile gegenüber dem Vorgängermodell“, begründete Eidenmüller die Neubeschaffung. Die neue Helmschale sei wesentlich stabiler, aus schlagfestem, signalgelbem reflektierenden Kunststoff und weise gegenüber dem alten Modell ein deutlich geringeres Gewicht auf. Dazu habe der neue Kopfschutz eine unbegrenzte Lebensdauer, wenn er nicht mechanisch beschädigt werde, erläuterte Michael Finken, Vertriebsleiter der Zierenberger Feuerschutz GmbH Richard Wuttig, während der Übergabe.

„Mit den neuen Kopfbedeckungen sind unsere Leute optimal ausgestattet“, freute sich Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla bei der Übergabe der neuen Ausrüstung. Das finden auch andere Wehren in der Region. Nach Auskunft Eidenmüllers, auch Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Kassel-Land, haben den neuen Helm neben Vellmar und der Berufsfeuerwehr Kassel auch die Wehren aus Ahnatal, Kaufungen, Wolfhagen und Immenhausen gekauft. Zu den Nutzern zählen aber auch die Werkswehren großer Firmen wie VW in Baunatal und des Reifenherstellers Continental in Korbach sowie die Feuerwehr des Flughafens Calden.

 

Investition in Sicherheit der Bevölkerung

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Uplandgemeinde übergibt neues Staffellöschfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Willingen

Eine Investition in die Sicherheit der Bevölkerung und der Gäste: Die Uplandgemeinde hat ein Staffellöschfahrzeug (StLF 20/25) angeschafft. Bürgermeister Thomas Trachte übergab es am Samstag an die Freiwillige Feuerwehr Willingen.

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Bürger bekommen neues Löschfahrzeug

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Schlüsselübergabe
Adorfer Feuerwehr übernimmt offiziell ihr neues Staffellöschfahrzeug

 

Bei acht Einsätzen seit Dezember hat sich das neue Staffellöschfahrzeug 20/25 bereits bewährt. Am Samstag wurde es den Adorfern auch offiziell übergeben.

Von Dr. Karl Schilling

Bild: Bei der symbolischen Schlüsselübergabe fürs neue Staffellöschfahrzeug: der Adorfer Wehrführer Michael Steinhardt, Ortsvorsteher Bernd Becker, Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und der Erste Beigeordnete Diemelsees, Eckhard Köster.
 

Diemelsee-Adorf. Da stand es am Abend mit seinem WA-Kennzeichen in der Fahrzeughalle der Feuerwehr an der Rhenegger Straße: 290 PS stark, 14,5 Tonnen schwer, ringsum angebrachte LED-Leuchten, Drehtüren mit Sicherheitsglas zum Mannschaftsraum, ein Lichtmast, ein Wasserwerfer, ein eingebauter Wassertank mit 3700 Litern Volumen, die Heckpumpe mit einer Leistung von 3000 Litern pro Minute, ein externer Falttank fast 10 000 Liter - nicht ohne Stolz verkündete der stellvertretende  Gemeindebrandinspektor Thorsten Behle die technischen Daten des Staffellöschfahrezuges mit dem Funkrufnahmen "Florian Diemelsee 1/40".

 
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Vorbeugender Brandschutz in Ihrem Unternehmen

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Brandschutzübung am mobilen Übungs- und Lösch-Trainer
RICHARD WUTTIG-Feuerschutz bietet fachmännische Brandschutzübungen

 

Bild: Brandschutzübung am mobilen Übungs- und Lösch-Trainer

Eine Ausbildung- und Unterweisung für den vorbeugenden Brandschutz bietet die Grundlage für Sicherheit in Ihrem Betrieb. Alle zwei Minuten wird in Deutschland ein Brand gemeldet. Fast 400 Menschen sterben jährlich an den Folgen von Feuer. Pro Jahr vernichten Flammen Sachwerte von mehreren Milliarden Euro. 80 Prozent aller Brände könnten in Ihr er Entstehung gelöscht werden, wenn eine ausreichende Anzahl an Personen im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen vertraut sind. Besonders in Unternehmen ist der richtige Umgang der Brandbekämpfung mit Feuerlöschanlagen lebensnotwendig.

Die Firma RICHARD WUTTIG-Feuerschutz GmbH aus Zierenberg hat sich auf diese Schulungen spezialisiert. Die Schulungsteilnehmer werden sowohl theoretisch als auch praktisch über den vorbeugenden Brandschutz geschult. Erläuterungen der einzelnen Brandklassen, sowie der richtige Einsatz von Feuerlöschgeräten stehen auf dem Schulungsplan. Direkt im Anschluss findet die praktische Übung sämtlicher Brandklassen am Echtfeuer mit dem Wuttig-Feuer-Lösch-Trainer statt, um das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen. Durchgeführt wird diese Schulung von erfahrenen Ausbildern. Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt möglich. Jeder Teilnehmer erhält am Ende der Schulung ein Schulungszertifikat.

"Die Schulungen können sowohl bei uns im Unternehmen stattfinden", so Michael Finken, Vertriebsleiter der RICHARD WUTTIG-Feuerschutz GmbH, als auch direkt bei den Unternehmen vor Ort. "Feuerlöscher sollen im Brandfall Menschenleben und Sachwerte retten, deshalb ist eine optimale Qualität und Funktionssicherheit von äußerster Wichtigkeit" so Michael Finken. Um diese Qualität und Funktions-Sicherheit kümmert sich das Unternehmen seit über 65 Jahren und bietet Nordhessens größten Store für den gesamten Feuerschutz, Sicherheit, Umwelt - und Arbeitsschutz an. Zudem ist das Unternehmen TÜV-Prüfstelle für Druckgasbehälter, den Prüf- und Wartungsdienst für Feuerschutzeinrichtungen, Servicewerkstatt für Feuerwehr-Fahrzeuge, Pumpen-Tragkraftspritzen, Drehleitern von Rosenbauer-METZ, sowie anderer Fabrikate.

Zur Unternehmensgruppe der RICHRAD WUTTIG-Feuerschutz GmbH zählt das weItmarktführende Unternehmen FRITZ EMDE-Fabrikation von Maschinen und Vakuumanlagen. FRITZ EMDE zeichnet sich durch professionelle Entwicklung und Weiterentwicklung von Anlagen zur rationellen Umfüllung von Feuerlöschpulver, Kohlensäure, Stickstoff und Schaum aus. Zum weiteren Produktportfolio gehören die Herstellung von Hochdruckprüf-Testanlagen und Entsorgungsanlagen. Zahlreiche Innovationspreise verzeichnet das Unternehmen.

"Wie wichtig Innovationen für ein fortschrittliches und weltweit aktives Unternehmen sind, erkennen wir von Tag zu Tag neu, sie sind die Basis unserer Unternehmenskultur", so Viktoria Emde-Finken (stellv. Geschäftsführerin).

Das Unternehmen wurde 2010 als Finalist bei den Hessen Champions in der Kategorie Weltmarktführer nominiert, dieser Preis wird an herausragende Firmen verliehen. Zu einem Wirtschaftsbesuch im September mit Gesprächen um Export und Innovationen im Mittelstand kam Florian Rentsch Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.

 

 
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